Stiftung Psychosomatik und Sozialmedizin -
Fondazione Medicina Psicosomatica e Sociale
CH - 6612 Ascona
Ist zur Zeit sistiert!
Ascona-Preis für
Studien der künstlerischen Therapieformen
Im Namen der "Stiftung Psychosomatik und Sozialmedizin" schreibt die "Internationale Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie" jedes zweite Jahr den
Ascona-Preis
aus. Studierende und Fachleute der künstlerischen Therapieformen sind eingeladen, eine Arbeit über ein praktisches Projekt in Klinik oder Ambulanz einzureichen. Die kreativen Therapieformen wie Malen, Musik, Tanz, Theaterspielen und Bibliotherapie kommen gleichermassen in Frage. Dabei soll die Reflexion des persönlichen Erlebens der Beziehung zum Patienten, auch in ihren gefühlsmässigen und vorsprachlichen Dimensionen, im Vordergrund stehen. Nur ausnahmsweise werden Arbeiten zu Forschungs- und Grundlagenfragen künstlerischer Therapien in die Begutachtung aufgenommen. (Magister- und Doktorarbeiten kommen - schon wegen ihrer Länge - für das Preisausschreiben nicht in Frage).
Die Begutachter prüfen die eingereichten Arbeiten mit folgenden Fragen:
| 1. | Exposition: Wird in der Arbeit die Anlage des Projektes, seine Problematik und die Zielsetzung klar herausgestellt und kommt die persönliche Beziehung zum Projekt bzw. zum Patienten deutlich zur Sprache? |
| 2. | Praktischer Teil: Beschreibung des therapeutischen Vorgehens, evtl. Angabe der Gründe für das Ausschliessen möglicher anderer Methoden, Bewertung der Ergebnisse. |
| 3. | Reflexion: Der dargestellte therapeutische Weg und sein Ergebnis sollen im Hinblick auf diagnostische und theoretische Konsequenzen anhand von relevanter Literatur kurz reflektiert werden. |
| 4. | Die Bibliographie soll dem Muster folgen: Name, Buchtitel, Erscheinungsort (ohne Komma) Jahr, Seitenzahlen (ohne S.); bzw. bei Zeitschriftenaufsätzen: Titel des Aufsatzes in "...", in: Name der Zeitschrift, Jg. Nr., Seitenzahlen (ohne S.). |
Die Arbeiten können in deutscher, französischer, englischer oder italienischer Sprache abgefasst werden. Die maximale Länge soll nur in Ausnahmefällen (z.B. bei Bebilderung des Textes) 30 S. überschreiten.
Preise von insgesamt sFr. 4'000.-- werden für die drei (bei Splitting vier) besten Arbeiten vergeben.
Vier Exemplare mit einem kurzen beruflichen Lebenslauf sind im Monat Februar 2006 einzureichen beim
| Sekretariat der Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie Frau Bea Känzig Rümelinbachweg 20 CH-4054 BASEL |
Korrespondenz zu Jurierung und Preisverleihung kann nicht geführt werden. Die Preisgewinner werden frühzeitig benachrichtigt werden. Ein Exemplar der prämierten Arbeiten bleibt im Besitz der IGKGT/IAACT. Die Rechte verbleiben bei den Autorinnen und Autoren.